Wir können's noch

 

Wir können´s noch.

Nachdem unser Erziehungsurlaub vorüber war, begannen wir Anfang Juli wieder mit unserem Agility-Training.

Ja, doch, ich spürte wieder Muskeln, von denen ich nicht mehr wusste, dass es sie gibt.

Nach dem Motto: wer rastet der rostet.

Also machten wir wieder einen auf „fit“.

Floyd und Kimberly hatte die Pause auch gut getan. Sie waren ganz wild auf´s Training, kaum zu bremsen, und ich natürlich mal wieder….. viiiel zu langsam.

Ende Juli hatten wir unser erstes Turnier. Und es sollte sich bald zeigen, dass meine beiden immer noch genau wussten, was ich von ihnen will.

Floyd legte gleich seinen ersten O-Fehler Lauf hin und wir machten den 2. Platz.

Ein souveräner Lauf, ein souveräner Hund. Denn als ich kurzfristig die Orientierung verlor und mich im Parcours erst Mal umschauen musste, wartete mein Superknabe bis ich ihm sagte, wie es weiterging. Zu diesem Hund beglückwünschte mich dann sogar die Richterin.

Eine Woche später starteten wir unser 2. Turnier in Titisee-Neustadt.

Hier sollte ich erkennen, dass auch Kimberly ihre Freude und Kondition am Hundesport zurück hatte.

Sie legte einen fehlerfreien Lauf hin und landete auf Platz 4.

Floyd wiederholte seine Glanzleistung vom vorherigen Turnier und belegte dieses Mal den 1. Platz.

Am 07.08.04 startete die mit meinen beiden Sportskanonen am Mehrländerwettkampf in Emmendingen.

Ich machte mir keine allzu großen Hoffnungen – bei 300 Startern aus aller Herrenländer.

Wir gehören nicht zu den Agilityanern, die täglich stundenlang trainieren und von einem Turnier zum anderen reisen.

Nein, ich zähle mich vielmehr zu den desorientierten Hausfrauen die den Sport als Fitness für Herr/Frau und Hund sehen. Und natürlich unbedingt zu erwähnen: Just for Fun !

Nicht schlecht staunte ich dann doch, als Kimberly auch dieses Mal einen fehlerfreien Lauf machte und somit auf Platz 2 landete.

Floyd hatte auch einen wunderschönen Lauf und holte ein „V“ womit er auf Platz 6 kam.

Der Höhepunkt dieses Wettkampes war die Siegerehrung. So etwas muß man einmal miterlebt haben. Über 300 Starter mit ihren Familienmitgliedern, Hunden und auch Kinder im Siegerring bei der Pokalübergabe. Der Einmarsch nach Länder sortiert mit Fahnen.

Es ist überwältigend. Kein Geschreie, kein Geraufe unter den Hunden und jeder freut sich mit jedem. „Das“ ist Hundesport.

Und zwischen alle dem: unser kleines Isteiner-Klötzchen: Butterfly.

Sie begleitet uns mit Begeisterung an die Turniere und auch zum Training. Beim Aufbau tobt sie mit den erwachsenen Hunden auf dem Platz herum und zwischendurch huscht sie auch mal schnell durch den Tunnel, oder unter der Wand unten durch.

Nach dem Motto: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Solange Spaß und Freude im Vordergrund des Hundesports bleiben, solange werde ich diesen mit meinen Lieblingen betreiben und hoffe, dass meine morschen Knochen noch eine Weile mitmachen.

 

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