Über mich

mein "tierischer" Werdegang im Überblick

Datum   Thema Referent / Veranstalter
21.01.2015 Prüfung Erteilung der Erlaubnis Hundetrainer nach §11,Abs.1, Zif.8f TSG Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Veterinäramt
Juli 2014 Seminar Seelenrückholung, Schamanische Heilarbeit Heidi Findeis; Schamanische Praxis für Mensch + Tier
11.10.2013 Vortrag Hömop. Hausapotheke für unsere Haustiere DHU, Dozentin Gabriele Lankhoff, Heilpraktikerin für Mensch + Tier
28.09.2012 Vortrag Schüssler-Salze für Mensch und Tier DHU, Dozentin Gabriele Lankhoff, Heilpraktikerin für Mensch + Tier
Sept. 2012 Seminar Tod und Sterben aus schamanischer Sicht Heidi,Findeis; Schamanische Praxis für Mensch + Tier
Juli 2012 Seminar Schamanische Extraktion Heidi,Findeis; Schamanische Praxis für Mensch + Tier
Dez. 2011 Seminar Anatomie des Hundes; Gesundheitliche Auswirkungen von Trainingsmethoden & Hilfsmitteln Animals-Vital
Juli 2011 Seminar Transfiguration; Heilung für Mutter Erde Heidi Findeis; Schamanische Praxis für Mensch + Tier
Juli 2010 Seminar Basiskurs in schamanischem Reisen Heidi Findeis; Schamanische Praxis für Mensch + Tier
2009 Seminar Tellington Touch Pfotenschule Weil-Haltingen
2006-2009 Tierkommunikation Ausbildung zum Tierkommunikator; nach Penelope Smith Monika Jäger
2004-2006 Sozialer Dienst Therapiehundeheinsatz im Altersheim  
02.11.2006 Seminar Stress- u. Konfliktbewältigung beim Hund Jan Nijboer; TAPS Hundeschule
14.06.2006 Seminar Kommunikation, Lernen Sie Hündisch Jan Nijboer; TAPS Hundeschule
23.04.2005 Seminar 1. Hilfe am Hund Dr. med. vet. Gilbert Klaus; alpha Hundeschule
07.04.2005 Prüfung Hundeführerschein Dr. Sabine Kiefer; Bayrische Landestierärztekammer
20.11.2003 Seminar Halten und Umgang, Vorbeugen von Krankheiten Dr. Kerber; SV-OG Blansingen
1997 Seminar Tellington Touch; nach Linda Tellingten Jones  
       
       
Prüfungen als Hundeführer Begleithund, Teamtest, Ausdauerprüfung  
  Agility A0, A1, A2, Senioren  
  Hundesport

Unterordnung, Schutz- u. Verkehrsdienst, Agility, Obedience,

Treibball

  Trainer Agility und Hobbygruppe, Unterodnung, in privater Hundeschule  
       
  Zuchterfolge "vom Isteiner Klotz"  4 Würfe mit beiden Elterntieren großgezogen
  Ausstellungserfolge beide Hunde sind Multichampions; national und international

 

Als Kind war ich schon ein Tiernarr. Besonders Hunde und Katzen hatten es mir angetan.

Wir wohnten im Schulgebäude und Tierhaltung war verboten.

Aber der Bauer aus der Nachbarschaft hatte Katzen und Kater Mikesch wohnte tagsüber immer öfter bei uns.

Ich war ca. 9 Jahre alt und begann Postkarten und Bücher über Hunde zu sammeln.

Von meinem Kommunionsgeld kaufte ich eine richtige Hundeleine und Halsband.

Ich notierte mir Hundenamen und machte mir eine Liste, was ich meinem Hund alles beibringen möchte.

Im Ort gab es einige Hunde, die ich Gassi-führen durfte.

Vom Dackel über Pudel bis hin zum Bernhardiner. Einen schleppte ich immer an der Leine herum.

Nachdem ich meinen Mann kennen gelernt hatte und wir eine gemeinsame Wohnung hatten, wollte ich immer einen eigenen Hund. Mein Mann wollte eigentlich keine Tiere.

Als erstes zog eine Katze bei uns ein. Später dann noch eine vom Tierschutz und irgendwann dann endlich, kam auch „mein!“ erster Hund: ein Zwergpudel.

Unsere Tochter wuchs zusammen mit diesem kleinen, schwarzen Wollknäuel auf: "Mogli".

Leider verliess er uns schon im Alter von 8 Jahren.

Einige Zeit später kam "Garfield". Er war aus einer Verpaarung von einer rassenreinen Deutschen Schäferhündin und einem rassenreinen Lassy.

Garfield war mehr als ein Hund für mich und meine Tochter.

Diesen Hund brauchte man nur anschauen und er wusste, was wir von ihm wollten.

Ich war ein Herz und eine Seele mit diesem Tier. So besuchten wir zusammen einen Hundeverein. Dort wurde nicht nach meiner Vorstellung gehundelt. Ich fand einen erfahrenen Hundeführer in diesem Verein, der seinen Hund nicht mit Schreien und Fußtritten leitete. Diesen Mann bat ich um Ratschläge und Hilfe. So kam es, dass ich mit meinem Garfield eine Begleithundeprüfung ablegte und die volle Achtung des Richters bekam – dieser bemerkte: dass wir ein eingespieltes Team seien und es eine Augenweide ist, wie freudig dieser Hund in der Unterordnung geht.

Simone und ich angagierten uns künftig in Schule und Verein. Wir luden Schulkassen auf den Hundeplatz ein und zeigten, wie umgänglich ein Hund vom Hundeplatz sein kann.

Wir waren alle zusammen soooo stolz.

Garfield war kaum 2 Jahre alt, als er Düngemittel im Feld erwischte und schwer krank wurde. Mit 4,5 Jahren machte sein Körper schlapp und wir mussten ihn gehen lassen.

Garfield hat mich gelehrt, dass ein Tier ein Kamerad für´s Leben ist, der einem auch ohne Worte versteht.

 

Danach zog eine silbrige Pudeldame zu uns in die Familie.

"Momo" war eine kleine, kranke, ruhige und anspruchslose Hundedame.

Sie begleitete mich immer und überall. Sie stellte keine Anforderungen, wollte nur dabei sein, auf dem Schoß liegen.

Man hörte diese kleine Hundedame nicht, sie war einfach nur lieb – und da.

Doch mein Wunsch nach einem großen Hund wurde immer stärker.

Durch den Arbeitsplatz- und Wohnungswechsel erfüllte sich mein lang ersehnter Wunsch 1997.

"Floyd" ein Kurzhaarcollie lebte nicht „bei“ mir sondern „mit“ mir. Floyd ist die Hundeseele von Garfield. Schon als Welpe lag er souverän zwischen den abgelösten Tapeten während unseres Umzuges. Dieser Hund war nie hektisch, launisch oder unkonzentriert. Nein, dieser Hund ist ein souveräner Begleiter, ein Hundekasper der mich auf dem Hundeplatz zum Lachen bringt, weil er schwanzwedelnd dasteht und mich angrinst. Er hat mit mir ein Team gebildet und die Begleithundeprüfung abgelegt, die Ausdauerprüfung und wir starteten zusammen im Agility, zuletzt bei den Senioren.

Wir hatten dabei so viel Spaß.

Er hat Momo nie angerempelt oder rüpelhaft aufgefordert; war stets einfühlsam und rücksichtsvoll.

Floyd hat mich Souveränität und Toleranz gelehrt.

 

Im Dezember 2000 ergänzte  "Kimberly", eine Kurzhaarcolliehündin, unser Rudel.

Die lebendige Freude, die diese Hündin mitbrachte, diese sprühende Lebensfreude, manchmal sogar Übermut steckte uns alle an.

Kim´s  Lebensfreude, die Souveränität von Floyd - und Momo: sie schient die Gouvernante zu sein.

Doch sie wurde immer älter und kranker und schwächer und so ging sie über die Regenbogenbrücke.

Momo lehrte mich die Bescheidenheit.

 

Dieses Paar Kurzhaarcollies mit diesen beiden wundervollen Charaktereigenschaften zu verpaaren, dass müsste die absolute Krönung meiner Tierfamilie sein.

Unsere Wohnung und das Aussengelände erlaubten es mir, mein Vorhaben weiter auszudenken. So erfüllte ich denn alle Anforderungen die der Zuchtverband für eine Zuchtstätte stellt.

Und: wir freuten uns riesig, als wir im Mai 2002 unsere ersten Hundekinder auf unserer Welt begrüßten durften. Es ist wie ein Wunder, mit zu erleben, wie aus einem Akt der Hundeliebe Leben entsteht.

Kim ist die perfekte Hundemutter.

Für sie ist es das größte Glück.

So hatte sie 2004, 2006 und 2008 noch einmal Welpen.

Diese Hundekinder waren für uns das Highlight.

Zu sehen, wie sie heranwachsen und Vertrauen zu einem bilden, kommen wenn ich rufe, mich am Geruch und der Stimme erkennen und mit mir gehen.

Es erfüllt mich mit viel Stolz, dass mir diese kleinen Lebewesen Ihr Vertrauen schenken.

 

Kim ist nicht ohne Grund bei mir.

Sie hat sehr viel auf sich genommen.

Nachdem ich diese wundervolle Hündin fast verloren hätte, bin ich heute unendlich dankbar, dass ich nun durch sie meinen Weg gefunden habe und versuche, ihn zu gehen.

 

Kim hat mich gelehrt dem Leben zu zuhören und das „Jetzt und Hier“ zu fühlen.

Ich habe gelernt loszulassen von Dingen, die mich belasten.

Kim hat mir gezeigt, dass ich nicht einfach an Bäumen vorbei gehe.

Sie hat mir die Augen geöffnet. Ich kann die Blätter im Wind erkennen, die dicke Rinde, die dem Baum Schutz gibt, die Wurzeln sehen, die ihm Halt und Festigkeit geben, ich kann die Schmarotzer erkennen, die sich am Baum hochhangeln und ihm nichts anhaben können, weil er so groß und stark ist. Menschen sind wie Bäume. Manche tragen Blätter, andere haben dürre Äste, manche sind stark, andere sind dünn und biegen sich, aber: alle ragen sie empor zum Himmel und wiegen ihre Kronen im Wind und lauschen den Vögeln, beherbergen Eichhörnchen, die mit Leichtigkeit darin herumhüpfen.

Ich kann das Wasser des Rheins plätschern hören, das immer während fließt, Fallholz und Steine mit sich schleppt und niemals an der gleichen Stelle verharrt. Heute ist es anders als gestern. Es steht nie still – und doch ist es immer da.

Wenn ich die Augen schließe kann ich die Sonnenstrahlen hinter meinem Augapfel fühlen, sie kitzeln mich an der Nase, ich kann die Energie die mir Mutter Erde gibt in mir spüren und ich bin dankbar, dass mir Kim diese Dinge bewusst macht.

 

Parallel zu meinen Hunden haben mich auch immer wieder Katzen auf meinem Lebensweg begleitet.

Heute leben 3 Langhaarkatzen vom Tierschutz in unserer Familie.

 

Es ist immer wieder wundervoll zu erleben, wie meine Tierfamilie ein neues Mitglied in unserer Familie aufnimmt und sich ihm annimmt.

Ein derartiges Miteinander auf der Basis Vertrauen und Harmonie in Respekt und Würde

ist für mich die Umsetzung für das Wort: „Liebe“.

 

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