ein 'tierischer' Umzug (Oktober 1997)

 

unsere Familie zieht um. Und da wir unser Frauchen über Alles lieben, gehen wir natürlich mit. Wir, das sind 3 Katzen und zwei Hunde. Nur unser großer Bruder ist ein ausgesprochener Revierkater. Er bleibt lieber hier bei super netten Nachbarn, wo er vor 10 Jahren auf die Welt gekommen ist.

Die ganze Einpackerei ist hoch interessant. Ständig steht irgendwo ein Karton in dem man sich verstecken kann oder drin schlummern darf. Am Tage des Umzuges dürfen wir noch draußen spielen, weil das Wetter so toll ist. Frauchen kontrolliert noch den Möbelwagen bevor er los fährt, damit auch keiner von uns mitfährt.

Nur in einem Zimmer stehen noch unsere Körbchen und etwas zu Fressen, sowie frisches Wasser. Erst als es Abend wird werden wir von den Nachbarn eingesammelt. Frauchen hat das so vereinbart. Mit vollen Bäuchlein liegen wir in unseren Körbchen auf den Schaffellen, als der Schlüssel in der Türe geht. Frauchen kommt mit 3 Transportboxen, damit wir ja nicht in fremder Umgebung davonlaufen können. Behutsam werden wir alle, samt unseren Fellen in die Boxen verstaut und dann geht' s los. Autofahren ist nicht schön - aber so 15 Minuten kann man das schon mal aushalten. Wir hören ja Frauchen' s Stimme. Und auch die Hundenase ist ständig irgendwo an der Box. Die kennen wir sehr gut. Also: alles in Ordnung.

Die neue Wohnung riecht komisch-fremd. Aber das ist ja unser Sofa mit unserer Wolldecke. Und unsere Kratzbäume sind ja auch da.

Nachdem wir tagelang die ganze Wohnung erkundet haben, wollen wir jetzt aber endlich raus. Wir wollen schon immer durch die Türe schlüpfen, wenn jemand raus geht. Aber die passen alle gut auf, daß keiner entwischt. Auch die Fenster oder Zimmertüren sind zu.

Nach Tagen, es ist ein Sonntag und ruhig draußen, die Sonne scheint - da steht die Balkontüre sperrangelweit offen. Jetzt aber schnell raus. Frauchen erwartet uns schon im Garten. So erkunden wir unsere Umwelt jeden Tag ein Stückchen mehr. Und dann passiert es.

Einer von uns kommt nicht mehr Heim. Da war diese Straße und dieses Auto. Fritz war sofort tot. Nun liegt er hinten im Garten begraben.

Frauchen läßt uns nur ungern raus - aber wir sind eben Freigänger. Und sie weiß, daß wir uns nicht einsperren lassen. Immer wieder sucht sie uns, damit sie sicher ist, daß uns nichts passiert ist.

Jetzt sitzt im Tierheim eine Perserdame. Sie ist sehr verängstigt und es plagt sie der Durchfall. Aber wir wissen schon, daß sie vom Tierarzt Medizin bekommt. Und Frauchen hat auch schon mit dem Tierheimleiter gesprochen und den haarigen Kugelfisch besucht.

 

Wollt ihr wissen, wie es weitergeht?

Der Kugelfisch heißt jetzt FATIMA und wohnt bei uns.

Sie hat ihre eigene Geschichte.

 

zurück

 

 

Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!