1 Hund oder mehrere?

 

Zum Thema 1 Hund, oder mehrere? Evt. darf es auch ein bisschen mehr sein?

Falls Sie uns einmal besuchen wollen, denken Sie kurz nach, bevor sie hereinkommen, Sie werden extra nochmals per Schild an der Haustüre darauf hingewiesen:

 

Sind Sie sicher, daß Sie durch diese Tür gehen wollen?

 

Dahinter erwartet Sie:

- eine stürmische Begrüßung

 (möglicherweise mit Dreckpfoten)

- Hundegesabber

- jede Menge Katzenhaare

 

und:

- ein Haufen

L i e b e n s w ü r d i g k e i t!!!!!!

 

Wenn Sie dann erst einmal drinnen sind und sehen, wie so eine Wohngemeinschaft funktioniert und wieviel Freude das macht, werden Sie mich verstehen und beneiden.

Unser Haushalt besteht derzeit aus 24 Füßen. Mein Freund hat zwei große, ich habe auch zwei Füße – der Rest gehört unseren zwei Kurzhaarcollies Floyd und Kimberly, sowie  3 Langhaarkatzen (vom Tierschutz).

Sie können sich sicherlich vorstellen, daß ein Staubsaugerausfall eine mittlere Katastrophe auslösen würde. Aber was sind schon ein paar Tierhaare, ein angesabberter Putzlappen oder etwas Katzenstreu mitten im Flur?

Meine Tiere ergänzen sich so wunderbar, es ist ein so gefühlvolles Miteinander, ohne Neid oder Konkurrenzkampf. Lediglich beim Fressen: da hört die Liebe auf. Genauso wie die Streicheleinheiten, wird auch das Fressen aufgeteilt. So entstehen erst gar keine Probleme. Die beiden Hunde toben am Rheinufer entlang, geben sich gegenseitig immer wieder Impulse zum Spielen. Auch macht das Ballfangen viel mehr Spass, wenn da der Andere mitrennt, womöglich ist der schneller am Ball – also wird noch mehr Gas gegeben. Gerade die jüngere Hündin Kimberly schaute sehr viel von Floyd unserem ausgebildeten Rüden ab. Bemerkenswert, wenn man aufmerksam verfolgt, wie sie versucht etwas nachzumachen. Für mich ist es erstaunlich, wie sich die Tiere untereinander erziehen. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, hier abzuwägen, wann man sich einmischen darf. Meistens ist dies nämlich nicht erforderlich. Ein normaler Hund, hat ein gesundes Sozialverhalten. Im Rudel ist dies unerläßlich. Jeder Hundehalter sollte sich Gedanken darüber machen, daß er ein Rudeltier beherbergt und dementsprechend sollte er sich verhalten. Das heißt für mich: ich muß meine Tiere in das Familienrudel integrieren. Wem das gelingt, der kann sich glücklich schätzen und wird viel Freude daran haben. Ich kann das bestätigen.

Wie ich ja Anfangs schon erzählte: wir sind ein zusammengewürfelter Haufen. Es kam stets ein Tier dazu, gerade die Tierschutzkatzen waren oft schon älter, krank oder verhaltensgestört. Ausgerechnet dann war es so wundervoll, daß meine Tiere mich darin unterstützen, einem neuen Mitbewohner Vertrauen entgegen zu bringen. Auch mußten wir uns zwischendurch immer wieder einmal von verstorbenen Familienmitgliedern verabschieden. Das gehört alles dazu. Doch alle zusammen sind wir eine Einheit. Jeder respektiert den Anderen, freut sich über nette Gesellschaft und über uns allen steht ein einziges großes Wort: LIEBE

 

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